Gemeinsam mit dem Berner Regierungsrat Christoph Ammann und einer Delegation von Wirtschaftsvertretern besuchte Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann heute Mittag die Swiss Smart Factory bei Biel – die erste Schweizer Test- und Demofabrik zum Thema Industrie 4.0.

Bundesrat Schneider-Ammann besucht die Swiss Smart Factory

Gemeinsam mit dem Berner Regierungsrat Christoph Ammann und einer Delegation von Wirtschaftsvertretern besuchte Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann heute Mittag die Swiss Smart Factory bei Biel – die erste Schweizer Test- und Demofabrik zum Thema Industrie 4.0.

Am Beispiel des Roboters Alexa veranschaulichte Dominic Gorecky, Leiter der Swiss Smart Factory in Ipsach bei Biel, vor den Augen der bundesrätlich angeführten Delegation den smarten Arbeitsplatz der Zukunft. Sensoren kommunizieren mit Maschinen und Roboter arbeiten Hand in Hand mit dem Menschen. «Robotik bedroht nicht einfach nur Arbeitsplätze, im Gegenteil, sie schafft neue und hält die Schweiz wettbewerbsfähig», unterstreicht Gorecky die Chancen für den Werkplatz Schweiz, welche die 4. Industrielle Revolution rund um das «Internet der Dinge» eröffnet.

Erhalt der Schweizer Wettbewerbsfähigkeit
Der Besuch der Swiss Smart Factory fand im Rahmen der heutigen nationalen Konferenz zur digitalen Schweiz in Biel statt. Dies am Vortag des ersten Schweizer Digitaltages, welcher unter dem Patronat von Bundesrat Schneider-Ammann und Bundespräsidentin Leuthard steht und schweizweit mit diversen Veranstaltungen die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 in den öffentlichen Fokus rückt. «Industrie 4.0 ist für den Standort Schweiz eine grosse Chance. Nutzen wir die Digitalisierung, um unseren Innovations-Vorsprung zu behaupten – und sichern wir damit Jobs und Wohlstand! Projekte wie die Swiss Smart Factory sind dabei ein wichtiges Puzzleteil: Hier wird die digitale Zukunft bereits heute Realität», sagt Bundesrat Schneider-Ammann anschliessend an die Besichtigung der hochmodern ausgestatteten «Fabrik der Zukunft». Christoph Ammann, Berner Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor – des zusammen mit Zürich grössten Industriekantons der Schweiz – hielt vor den anwesenden Vertretern von Berner KMU und Start-ups fest: «Die Grossregion Biel ist das Herz der industriellen Schweiz. Die Maschinen-, die Präzisions- und die Uhrenindustrie haben eine starke Stellung. Deshalb wollen wir hier gemeinsam eine Vorreiterrolle der Industrie 4.0 einnehmen.»

Das Interesse an der Smart Factory ist gross
Dass in der Industrie eine rasante Entwicklung im Gange ist, zeigt das Interesse an der Smart Factory. «Wir bekommen jeden Tag Anfragen von interessierten Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten wollen», sagt Gorecky. Fünf Monate nach der Eröffnung im Mai 2017 zählt die Demonstrationsfabrik bereits 28 Partnerschaften. «Gerade KMU können bei der Digitalisierung nur mithalten, wenn sie sich mit Partnern vernetzen. In der Swiss Smart Factory bieten wir ein neutrales Netzwerk, um Technologien gemeinsam voranzutreiben und anwendungsorientierte Forschung, industrienah, regional, national und international zu vernetzen.»

13 industrielle Demonstratoren auf 600 Quadratmetern
Auf rund 600 Quadratmetern zeigen 13 industrielle Demonstratoren wie sich die Produktion durch die Digitalisierung verändert. Die Forschungsschwerpunkte in der Smart Factory liegen bei den Themen Big Data Applications, Augmented Reality/Virtual Reality, Smart Networking & Automation, Workplace of the Future, Intelligent Sensors & Actuators sowie Cobotics. Die Mission der Swiss Smart Factory definiert sich über die Unterstützung von lokaler Industrie und Forschung wie auch über die internationale Zusammenarbeit. So nahm mit Miguel Mendoza, CEO von ADS Data Systems, und Eduardo González Mendívil, Professor des Tecnologico de Monterrey, auch eine mexikanische Delegation an der heutigen Besichtigung teil.

Die Switzerland Innovation Park Biel/Bienne AG
Switzerland Innovation Park Biel/Bienne AG (SIP BB) ge­hört zu den fünf Standorten der Dachorganisation Switzerland Inno­vation (Stiftung). Als private Schweizer Non-Pro­fit-Organisation betreibt SIP BB industrienahe und primär angewandte Forschung und Innovations-Acceleratoren in den Bereichen Health & Life Sciences, Energy, Natural Resources & Environment, Manufacturing & Materials, Computer & Computational Sciences, Mobility & Transportation.

Kontakt
Anita Jörg, Leiterin Marketing/Kommunikation, 032 530 88 95, 078 847 82 61, anita.joerg@sipbb.ch,

Informationen
November 20, 2017

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